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Entfremdung ist ein Prozess, dessen Resultat es ist, dass ein Mitglied der Gesellschaft nicht mehr integrierbar ist. Gesellschaft in diesem Sinne ist ein Gebilde, welches als Bund nach materiellem und geistigem Überleben strebt.
Entfremdung geschieht in der heutigen Zeit hauptsächlich durch Fernsehen, Videospiele, Kriege und Massenfoltereinrichtungen wie z.B. Guantánamo.
Zielsetzung der Entfremdung ist der den bewusste Aufbau einer Unterschicht, die
bei Kriegen als unkritisches Kanonenfutter eingesetzt werden kann,
die totalitäre Herrschaft zementiert, indem das Volk nicht mehr liberal regierbar macht.
Wenn eine liberale Regierung eine totalitäre Regierung ablöst, so entsteht durch eine breite Unterschicht leicht Anarchie. Wenn Establishment/Obrigkeit einer solchen Regierung dann noch unterhaltsames Fernsehprogramm verweigert und die Wirtschaft demontiert, ist die totalitäre Regierung (sofern sich die Gesellschaft nicht auflöst) rasch wieder am Zuge.
Beispiele für Entfremdung:
1.) Eine Person spricht aus Bequemlichkeit nicht mehr mit ihren Nachbarn, hat aber das Bedürfnis, sich im TV Dialoge zwischen Nachbarn in Seifenopern anzusehen.
2.) Ein Jungendlicher verbraucht in den virtuellen Welten von TV und Computerspiels so viel seiner Kapazität, dass es sich in das Wertesystem der ihn umgebenden Gemeinschaften nicht eindenken kann. Folgen sind fehlende Motivation und unbefriedigende Sozialtugenden. Dies kann sich z.B. in Form von schlechter Leistung, Unpünktlichkeit und Unehrlichkeit äussern.
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